Schütteln zum Stressabbau

Warum das Schütteln unseres Körpers befreiend wirken kann

Weisst du, was Antilopen anders machen als wir Menschen?

Wird eine Antilopenherde von Löwen gejagt, erleben die Tiere maximalen Stress. Die Tiere laufen um ihr Leben. Ihr Fluchtinstinkt schlägt Alarm. Wird ein Tier gefangen, beruhigt sich die Herde sehr rasch wieder. Was passiert dann? Die Tiere schütteln sich instinktiv, um überschüssigen Stress abzubauen. Sie suchen das nächste Wasserloch auf, schlürfen genüsslich eine Runde, so als ob niemals etwas gewesen wäre.

Würde es Antilopen mit einem menschlichen Gehirn geben, würden sie sich ganz anders verhalten. Sie würden sich denken „Diesmal hat es Sieglinde erwischt, was ist, wenn es das nächste Mal mich trifft? Oder mein Kind? Wenn diese Bestie zurückkommt?“ Dann würden wohl auch Antilopen unter massiven Stresssymptomen und Schlaflosigkeit leiden.

Nun aber zurück zum Schütteln oder Zittern, das automatisch einsetzt, um überschüssigen Stress abzubauen. Ein Phänomen, das wir z.B. auch aus der Traumabewältigung kennen. Der Körper eines Menschen beginnt z.B. nach einem erlebten Unfall ebenso instinktiv zu zittern, um Stress abzubauen und das Erlebte zu verarbeiten. Dazu mehr im Buch von Peter A. Levine „Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt.“

Wir können dieses Wissen bewusst in unseren Alltag integrieren, indem wir uns immer wieder einmal schütteln. Das Schütteln ist eine einfache Übung mit großer Wirkung.

In einer sehr alten daoistischen Tradition aus den Emei-Bergen in China wurde ebenso der Körper gezielt geschüttelt. Das Schütteln hat im „Jin-Jing-Gong“ eine lange Tradition. Es gilt dort als Grundlagenübung.

Vieles staut sich in uns im Laufe unseres Lebens, aber auch im Laufe eines Tages an. Ängste, Stress, Frust, Wut o.ä. bleiben regelrecht im Körper stecken.  Auf Dauer führt dies zu Beschwerden und Blockaden. Über das Schütteln können wir Erleichterung verspüren und uns somit auch von Beengendem oder Überflüssigen befreien.

Du findest viele Videoanleitungen auf YouTube, die dir dabei helfen, leichter ins Schütteln zu kommen. Ich mache es gerne intuitiv. Manchmal mit, manchmal ohne Musik, wichtig ist, dass du deinen Körper schüttelst und dich frei machst für die wesentlichen Dinge im Leben.

Mit Kindern schütteln

Die meisten Kinder haben noch einen natürlichen Zugang zu ihrem Körper. Ein schönes Lied, um gemeinsam in der Familie, in der Kita, der Grundschule, dem Kinderyoga oder einer Spielgruppe das Schütteln spielerisch zu praktizieren, findest du hier:

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